Unsere Historie




Geschichte der Steindecker-Zunft und die Dachdecker-Innung in Frankfurt am Main

1317

Erste Urkundliche Erwähnung eines Steindeckers in Frankfurt. 

1350

Erste Urkundliche Erwähnung der Steindeckerzunft in Frankfurt, als der Rat der Stadt die bis dahin bestehende gemeinsame Zunft der Bauhandwerker auflöste und Sie zwang, gesonderte Zünfte zu Gründen.
 
1355 

Erste Zunftordnung der Steindecker
 
1397

Verbot von Schaub- und Schindeldächer
 
1424

Neue Zunftordnung der Steindecker, starke Ab hängigkeit vom Rat.
 
1442

Enea Silvio Piccolomini schreibt, alle Häuser in Frankfurt seien mit einem dünnen Schiefer gedeckt von der Farbe des Bleies, wie Fischschuppen angeordnet und hätten im Sonnenschein einen Wunderbaren Glanz
 
1476

Die Steindecker bilden eine Stubengesellschaft.
 
1509

Von der Zunft gewählte Steinsetzer schichten die von den rheinischen Schiefergruben kommenden Schieferplatten eines jeden Meisters in langen Reihen an der Windmühle auf.

1533

Beginn der Protokollbücher, später Register, dann Meisterbuch der Steindeckerzunft genannt.
 
1547

Den Steindeckern wird verboten mit Schiefer und anderen Materialien zu handeln.
 
1593

Veränderte und verbesserte Zunftordnung.
 
1612/16

Fettmilch-Aufstand. Danach Neufassung der Zunftordnung.
 
1864

Einführung der Gewerbefreiheit in der Freien Stadt Frankfurt, Ende Zunftverfassung.
 
1873

22 Dachdeckermeister aus Frankfurt, Bockenheim, Bornheim besprechen die Probleme, die sich seit Einführung der Gewerbefreiheit ergeben haben. Sie stellen eine Werkstattordnung auf und bilden eine Genossenschaft (bis 1875)
 
1882

Der Versuch der Wiederbelebung der Genossenschaft scheitert.
 
1885 

Neugründung der Genossenschaft.
 
1886 
Streik der Dachdeckergesellen.
 
1896

40 Meister aus dem Rhein-Main Gebiet Gründen den Südwestdeutschen Dachdeckermeister-Verband.
 
1903
 

Konstituierung der Dachdecker-Zwangs-Innung für den Stadt und Landkreis Frankfurt am Main anstelle der Genossenschaft.

1913

Einrichtung des Handwerksamtes Frankfurt am Main, als Nebenstelle der Handwerkskammer in Wiesbaden.
 
1915 

Übergang der Zwangsinnung in eine freie Innung.
 
1925

Gründung des Reichsverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks.
 
1933

Pflichtinnungen treten an die Stelle der freien Innungen und Zwangsinnungen.
 
1943

Der Reichs(innungs)verband der Dachdecker wird als Fachgruppe in den Reichinnungsverband des Bauhandwerks überführt.
 
1949

Neukonstituierung der Dachdecker-Innung in Frankfurt am Main.
 
1958

Zusammenschluss der Innung und der Fachgruppe Dachdecker des Verbandes baugewerblicher Unternehmer Hessen e.V. , der die Geschäfte der Innung führt.
 
1972

Gründung der Dachdecker-Einkaufsgenossenschaft Rhein-Main in Frankfurt am Main.
 
1981

Die Dachdecker-Innung scheidet aus dem Verband baugewerblicher Unternehmer aus und schließt den Vereinigten Innungen an
 
1984

Die hessischen Dachdecker-Innungen gründen den "Arbeitskreis zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs und der Schwarzarbeit im Dachdecker-Handwerk e.V."
Die Stadt Frankfurt am Main veranstaltet erstmals eine Handwerkswoche. Auch die Dachdecker-Innung beteiligt sich daran.
 
1986

Anläßlich der zweiten Handwerkswoche der Stadt Frankfurt am Main zeigt die Dachdecker-Innung auf dem Römerberg an 3 mal 5 Meter großen kompletten, zusammenlegbaren Walm- und Mansardendachmodell und an weiteren Modellen verschieden Deckmaterialien und -arten.
 
1987

Anläßlich des Jubiläums der Dachdecker-Innung gibt die Stadt Frankfurt am Main am 27.Mai einen Empfang im Kaisersaal und einen Frankfurter Abend in den Römerhallen. Vom 28. - 31. Mai finden in Frankfurt am Main der 88. Zentralverbandstag und die Fachmesse DACH + WAND statt.
 

© 2001-2007 Dachdecker Innung Frankfurt am Main
Alle Rechte vorbehalten. Stand August 2007.
Alle Angaben ohne Gewähr.